Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Das Land Luxemburg kennt heute zwei Schwerpunkte: die Hauptstadt als wirtschaftlicher, politischer, sozialer und kultureller Schwerpunkt bildet das Oberzentrum des Landes. Die verdichtete Südregion um Esch sur Alzette, ehemaliger Standort der Stahlindustrie, entwickelt sich im Zuge des Strukturwandels. Der Norden des Landes weist bis heute trotz seiner Ausdehnung im Gegensatz zur Hauptstadt und zur Südregion keinen eigenen Schwerpunkt auf. Es besteht die Absicht, die einzelnen Gemeinden Bettendorf, Diekirch, Erpeldange, Ettelbrück und Schieren in den Tälern der Sauer und der Alzette zur Nordstad, einem Schwerpunkt im Norden des Landes zusammenzufassen.

 

Wie kann in der Zukunft aus diesem Zusammenschluss tatsächlich eine eigene, eine neue Identität entstehen, ohne dabei die Merkmale der einzelnen Teile zu verlieren?

Welche Potentiale, die zur Identitätsbildung genutzt werden könnten, weisen die einzelnen Gemeinden und der Landschaftsraum als Ganzes auf?

Wie ist in Verbindung mit dem zu erwartenden Zuwachs von 19.200 EW in 2002 auf 25.000 EW in 2020 umzusetzen eine Steigerung der Lebensqualität für die Nordstad möglich?

Mit diesen Fragestellungen haben sich an der FH – Trier 5 Gruppen von ArchitekturstudentInnen unter der Betreung von Prof. Marion Goerdt, im Sommersemester 2006 auseinandergesetzt.

 

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